“ … à propos de Descartes … Le je pense, donc je suis, devrait être: j’aime, donc je suis.“
„… und was Descartes betrifft … Das Ich denke, also bin ich, müßte heißen: Ich liebe, also bin ich“,
schrieb George Sand, die heute vor 205 Jahren geboren wurde, an J. F. E. Le Boys des Guays in einem Brief vom 22. März 1857.
Weil die Liebe im Leben von George Sand so bestimmend war, stammt das Geburtstagsständchen für sie natürlich von einem ihrer Geliebten, Fryderyk Chopin, über den sie zu berichten wusste:
Er schloss sich ganze Tage in seinem Zimmer ein, lief auf und ab, zerbrach die Federn, wiederholte, änderte einen Takt hundertmal, schrieb ihn und strich ihn ebensooft wieder aus. Er arbeitete sechs Wochen an einer Seite, um sie schließlich so niederzuschreiben, wie er sie im ersten Wurf skizziert hatte. [Geschichte meines Lebens, 1865]









2 Antworten bis hierher ↓
Heike // 1. Juli 2009 um 12:11 |
Längst auf meiner Wunschliste, aber noch von niemandem erfüllt: „Mallorca, die Alptrauminsel.“ 2 CDs: Literarisch-musikalisches Hörspiel von George Sand, Frédéric Chopin, Ensemble Cantofun. Jedes Jahr zur Urlaubszeit (und diesmal angeregt von deinem Blogbeitrag) fällt mir das ein. Am besten, ich kaufe es selbst …
be|es|ha // 1. Juli 2009 um 12:55
Schön, dass ich einen unerfüllten Wunsch bei dir zutage fördern konnte ;-) Tja, manchmal muss frau tatsächlich selbst zur Tat schreiten, wenn sich so gar niemand findet, der auf Zaunpfahlwinken reagiert …