»Gruß aus dem Süden«: Tico Tico no Fubá

Nach meinem letzten Abstecher in südliche Gefilde ist mir auch heute wieder nach einem kurzen musikalischen Ausflug in den Süden, um mir die Wartezeit bis zum Frühlingsanfang zu verkürzen und aktiv gegen den »Winterblues« vorzubeugen.

Wobei man es im Süden ja auch nicht immer einfach hat … In Brasilien zum Beispiel kommt schon einmal eine Morgenammer vorbei, um sich zum Futtern auf dem Maismehl niederzulassen, anstatt sich von Regenwürmern zu ernähren oder wenigstens vom Kanarienvogelfutter, geschweige denn von den reichlich vorhandenen Früchten. Der Vogel treibt es sogar so bunt, dass ihm am Ende die Bekanntschaft mit Katze und Falle droht.

Auf Portugiesisch hört sich diese Geschichte allerdings poetischer an.
Die fröhlich zwitschernde »Morgenammer auf dem Maismehl«, heißt dort
»Tico Tico no Fubá« und scheint vom bedrohlichen Ende des Liedes nichts zu ahnen. Von den zahlreichen Einspielungen habe ich die Variante des Duos Siqueira Lima ausgewählt, nicht nur weil es auf eindrucksvolle Weise demonstriert, dass ein Gitarrenduo auch problemlos mit nur einem Instrument zurechtkommen kann – wenn es was kann …

PS: Die Melodie verdanken wir übrigens dem brasilianischen Musiker und Komponisten Zequinha de Abreu alias José Gomes de Abreu, dem sie 1917  aus der Feder floss.

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Eine Antwort zu “»Gruß aus dem Süden«: Tico Tico no Fubá

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