Schlagwort-Archive: Twitter

Twitteratur-Rätsel vom Feinsten!

Protextbewegung24 Tage lang habe ich bei der Protextbewegung hinter jedes Twitteratürchen geblickt, fast täglich mitgeraten und den Auflösungen entgegengefiebert.

Das Twitteratur-Team der Protextbewegung hat mit sehr viel Hingabe und Fleiß den literarischen Advent für anspruchsvolle und populäre Geschmäcker, Junge und Alte, Jungfrauen und nicht mehr ganz so junge Frauen, Indianer und Umherirrende, kurz: für uns alle sehr anregend gestaltet.

Mir haben die Twitteratürchen so gut gefallen, dass ich sie wirklich vermissen werde. Zum Glück gibt’s morgen ja noch einen kleinen Nachschlag. Und ab übermorgen werde ich dann fleißig »lesen!«, damit ich im nächsten Jahr sofort wieder miträtseln kann.

Derweil wünsche ich dem Twitteratur-Team eine schöne Weihnachtszeit und sage mit Bert Kaempfert von Herzen »DANKESCHÖN!!!«:

Notenkorrektorat: Einblicke in eine verborgene Welt …

Nachdem ich ja schon geschwärmt habe, wie wunderbar die stART09 war, möchte ich auch noch von ihren schönsten Nachwirkungen erzählen:
Zu denen gehört zum Beispiel die Bekanntschaft mit Ulrike Schmid und der Kronberg Academy, die sich via Twitter mittlerweile zu einer richtigen Freundschaft entwickelt hat. Und wie sich das unter Freunden gehört, interessiert man sich dafür, womit der andere sich beschäftigt.

Womit Ulrike sich unter anderem beschäftigt, hat mich umso mehr interessiert, da ich selber einmal Geige gelernt habe. Allerdings zu Zeiten, in denen es die Kronberg Academy – leider – noch nicht gab (wobei ich mangels Ausdauer beim Üben ohnehin niemals ein förderungswürdiges Stadium erreicht hätte).

Nun wollte Ulrike auch einmal einen Blick in meine Arbeitswelt werfen. Dabei hat sie besonders interessiert, was es denn mit den ominösen Notenkopistentätigkeiten und dem Notenkorrektorat auf sich hat. Nachdem ihre Neugier nach dem Blick in mein geöffnetes Nähkästchen noch nicht gestillt war, hat sie im Interview für das Blog der Kronberg Academy noch mehr aus mir herausgekitzelt. Fast alles habe ich dort verraten.  Sogar die Sache mit den Totenköpfen …

Tolle Twitter-„Anwendung“ für’s Kulturmarketing

Von der Theorie …

In der letzten Woche habe ich gebannt Ulrike Schmids Vortrag auf der stART09 verfolgt, in dem sie die Social-Media-Aktivitäten der Kronberg Academy vorstellte.

Die privat finanzierte Stiftung unterstützt und fördert die Ausbildung von jungen, begabten Musikerinnen und Musikern der Fächer Geige, Bratsche und Cello auf vielfältige Weise. In diesem Jahr veranstaltet die Kronberg Academy zum Beispiel wieder ihr weltbekanntes Cello Festival, zu dem sich hochkarätige Musiker aus aller Welt einfinden, um hochbegabten Nachwuchstalenten Meisterkurse zu geben und um in Kronberg im Taunus solistisch und gemeinsam zu musizieren.

Dass es – nicht nur, aber besonders – während des Festivals jede Menge Interessantes über die Kronberg Academy, die Künstler, Meisterschüler und nicht zuletzt auch von den Kronberger Gasteltern zu berichten gibt, lässt sich seit einem Jahr im Blog Kronberg2.0 mitverfolgen.

… zur Praxis

Als Social-Media-Vorreiterin im Kulturbereich twittert die Kronberg Academy natürlich auch, um zum Beispiel Veranstaltungen und Blogbeiträge anzukündigen und um mit Beteiligten und Interessenten zu diskutieren und zu interagieren. Und als besonderes Interaktions-Schmankerl lädt die Kronberg Academy in unregelmäßigen Abständen via Twitter zum KAtalk ein.

Das ist wirklich eine spannende Sache, denn beim heutigen KAtalk wurde der grandiose Jazz-Cellist Ernst Reijseger interviewt und konnte während des Talks direkt befragt werden. Eine seltene Gelegenheit, die ich gerne genutzt habe, nachdem ich zuvor dieses und dieses beeindruckende Beispiele seiner Workshops mit Kindern und Jugendlichen gesehen hatte und mich gefragt habe, ob es nicht besser wäre, erst auf diese Art den Zugang zu einem Streichinstrument zu erlernen, als auf “klassische” Weise.

Leider hat beim heutigen KAtalk die Technik nicht wie gewünscht mitgespielt, so dass die zur Verfügung stehende Zeit viel zu schnell vorbei war. Abgesehen von diesen Tücken halte ich die Idee aber für sehr gelungen. Und es war ein schönes Gefühl, sich auf diesem Wege mit einem großen Künstler direkt austauschen zu können.

Share

Mein erstes Ma(h)l: So war’s beim Twabendessen …

Wer hat an der Uhr gedreht? Jetzt ist doch tatsächlich schon wieder eine ganze Woche seit der Einladung zum Twabendessen beim O’Reilly Verlag ins Land gegangen. Dabei habe ich in der Zwischenzeit doch nur mal kurz ein paar Chilis geerntet und meine Webwohnung ein wenig geweißelt und neu eingerichtet … :-)

Jetzt will ich aber endlich erzählen, wie es war

Es war sehr, sehr schön. Ich habe einen rundum gelungenen Abend beim sehr aufgeschlossenen und aufmerksamen O’Reilly-Team erlebt.  Neben den beiden Marketing & PR-Organisatorinnen – der Recherche-Queen und Informationssortiererin Corina Lange und der perlentauchenden Autorin, Bloggerin und Twitterin Nathalie Pelz – haben uns auch Marketing Managerin Barbara Müller sowie Volker Bombien, Susanne Gerbert und Inken Kiupel vom Lektorat und “Web-Seppel” Gerd Miske und [Edit: Nee, das waren doch schon alle ;-)] ein herzliches Willkommen bereitet.

Interessante Gäste

Die Mischung an Gästen, die der Verlag unter den zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt hatte, war bunt und vielfältig. Vertreten waren Lokalpatrioten und Weitgereiste (aus Berlin und Bayern), Jung und Alt (vom Auszubildenden bis zum Geschäftsführer) aus einem breiten Spektrum an Berufen von Technik- über Text- bis zu Beratungs- und Rechtsexperten, so dass reichlich Gesprächsstoff – auch jenseits der uns alle verbindenden Twitter-Thematik – vorhanden war.

weiterlesen …

Mein erstes Twabendessen …

090901Da war das Glück mir aber hold! Der O’Reilly Verlag hat kürzlich zum Twittagessen bzw. Twabendessen eingeladen und das Los fiel neben 14 anderen Twabendessern auf mich. Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass ich dank Twitter was geschenkt bekommen habe.

Beim ersten Mal war’s ein Gratisexemplar des “Twitter Gewitter”-Buchs von Thomas Kratky und Balthasar F. Wild, das Florian Figl schon sehr treffend rezensiert hat.

Und als Steigerung darf ich anlässlich des Verkaufsstarts von Tim O’Reillys und Sarah Milsteins Twitter-Buch am Donnerstagabend die fleißigen O’Reilly-MitarbeiterInnen kennenlernen und bekomme dazu noch Pizza gereicht.

Gut, dass ich jetzt schon ganz  im Thema bin ;-) Dann kann ich ja wirklich bald mein eigenes Buch schreiben: “Vergiss Kreuzworträtsel! Gewinne mit Twitter” …

PS: Im O’Reilly Verlag ist übrigens auch das “Kochbuch für Geeks” meiner lieben Texttreff-Kollegin Mela Eckenfels erschienen.

Chirpy chirpy cheep cheep …

Jon Stewart in Twitter-Rage

Ich bin infiziert. Glücklicherweise nicht mit der “Neuen Grippe”, dafür aber mit dem Twitter-Virus. Jon Stewart hatte mich zwar in einer seiner “Daily Shows” im März noch davor gewarnt, aber er hatte als Antwort auf die Frage, wie Twitter funktioniert, ja auch nur zu sagen:
“I have no f*cking idea.”

Quelle: Wikimedia - follow me car

Follow me ...

Mittlerweile habe ich aber eine Ahnung, wie es funktioniert und statt immer nur darüber zu berichten, welche Märchen durch das Gezwitscher wahr werden können, zwitscher ich jetzt einfach mal mit. Und wer möchte, kann mir gerne folgen

Auf wiederpiepen!