Die „Urmutter der Journalistinnen“ …

wurde heute vor 245 geboren. Das hat mir Jutta Duhm-Heitzmann heute Morgen im WDR-Zeitzeichen zum Geburtstag von Therese Huber erzählt.

Therese kam als Tochter des Universitätsprofessors Christian Gottlob Heyne zur Welt und gehörte zu den fünf Universitätsmamsellen, „fünf ebenso gescheiten wie attraktiven Göttinger Töchtern, die ihre Angelegenheiten mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit und Willenskraft in die eigenen Hände genommen haben“, über die Eckhart Kleßmann in seinem gleichnamigen Buch ausführlich berichtet.

Im Zeitzeichen erzählt er sehr anschaulich aus dem bewegten Leben Therese Hubers und wie sie zu ihrem Ruf als „Giftknolle“ kam.

Es war spannend zu erfahren, wie sich aus der Universitätsmamsell eine der wenigen Frauen entwickelte, die zu ihrer Zeit mit schriftstellerischer und redaktioneller Arbeit den Lebensunterhalt ihrer Familie sichern konnte. So betreute Huber, die „Morgenblattlaus“, als Redakteurin lange Jahre das „Morgenblatt für gebildete Stände“, ein belletristisches Journal „mit breitem Themenspektrum vom Abdruck literarischer Texte über Reisebeschreibungen, kulturgeschichtlichen Artikeln und Literaturkritischem“.

Wer eine Viertelstunde Hörzeit erübrigen kann, dem kann ich das Nachhören wärmstens empfehlen.

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