Wat et nit all jit (2) …

Hach, solche Fragen liebe ich ja: Im Texttreff wurde heute nach regionalen Begriffen für’s Saubermachen gefragt und schon kamen aus allen Ecken des Landes Putzwörter angeflogen und es entspann sich eine rege Diskussion über die Wortherkunft des Feudels.

Aus den lokalen Rückmeldungen erfuhr ich auch, dass im Süddeutschen mit Butzlumbe und Schbiellumbe – Letzterer für’s Geschirr – hantiert und immer nur gekehrt und nicht gefegt wird.

Ich wollte mich natürlich auch nicht lumpen lassen ;-) und habe  aus dem wunderbaren Dürener Platt den Opnämmer und den Schutteplack – unsere Version des Schbiellumbe – beigesteuert.

Als ich die Begriffe noch einmal kurz prüfen wollte (ja, so sans, die Geisteswissenschaftler …) habe ich plötzlich etwas entdeckt:

Dialekt-Wikis – unendliche Weiten … die Wikkipedija en Ripoarisch Platt is für misch persönlisch natürlisch am interessantesten. Aber es gibt ja auch noch jede Menge „andere Sproche“: Boarisch, Plattdüütsch und sogar Deitsch ist vertreten.

Pennsilfaanisch

Des deitsch Wikipedeli

In Deitsch pflegt seit 2005 die deutschstämmige Siedlergemeinschaft der Pennsylvania Dutch ihr „Wikipedeli“, eine Sprachgemeinschaft in den USA über die ich vor *räusper* genau 20 Jahren sogar mal eine Hausarbeit am Englischen Seminar zu Köln verfasst habe. Da schließt sich der Kreis …

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