Die Pöppel von Spieltz! …

Na? Haben sich gerade ein paar Stirnfalten gebildet beim Grübeln darüber, was das wohl sein könnte. Ein bisher unentdecktes frühes Drama eines alten Dichters ist es jedenfalls nicht.
Ich gebe zu, dass ich mit Begriff »Pöppel« auch erst vorgestern Bekanntschaft gemacht habe, als ich via Twitter über die eingetroffene Pöppellieferung bei »Spieltz!« in Kenntnis gesetzt wurde.

Da mir »Spieltz!«, das Startup der umtriebigen Karin Janner, wo es individuelle Spiele auf LKW-Plane gibt, aber bereits ein Begriff war und ich mich immer freue, von ihr zu hören, habe ich mich – außer über den Begriff »Pöppel« – gar nicht weiter gewundert.
Bis Karin anhand der Reaktionen merkte, dass sie durch einen unbeabsichtigten Klick auf »autopost everywhere« ihr eigentlich internes Posting in all ihren Netzwerken verbreitet hatte und so für eine wahre Pöppelüberschwemmung im Netz gesorgt hat.

Seit ich nach einem Blick auf ihr Foto weiß, dass es sich um Spielsteine handelt, versuche ich vergeblich, mich zu erinnern, wie wir eigentlich früher die Spielfiguren genannt haben. Karin hat mir jedenfalls gesteckt, dass es sich beim Pöppel sogar um einen Fachbegriff handelt. Und außerdem hat sie mir verraten, dass sie selbst »früher ›Mannderln‹ (= Wienerisch für ›Männchen‹) dazu gesagt« hat.

So. Jetzt wisst ihr über Pöppel Bescheid und was es mit den individuellen »Spieltz!«-Spielen auf sich hat, schaut ihr euch am Besten selbst einmal an:

Wie nennt ihr die Pöppel denn eigentlich?

PS: Wenn sie nicht mit ihren 12.000 Holzpöppeln spielt, arbeitet Karin Janner übrigens als Kulturmanagerin und Marketingberaterin und ist unter anderem Mitorganisatorin der stARTconference , wo wir uns im vergangenen Jahr kurz kennengelernt haben.

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19 Antworten zu “Die Pöppel von Spieltz! …

  1. :-)))
    Danke für Deinen netten Artikel über das umtriebige Leben von mir und meinen Pöppeln!

    Schönes Wochenende + Gruß aus Berlin,
    Karin

    • Aber gerne, liebe Karin! Ich wollte Spieltz! ja schon längst einmal vorgestellt haben. Und nachdem nun die Pöppel schon eingetroffen sind, dachte ich, jetzt wird’s aber höchste Eisenbahn! ;-)

  2. also pöppel ist ein tolles wort. ich habe diese dinger bisher immer männchen oder manschgerl genannt.

    erinnert mich irgendwie an pümpel, den ich aber trotz besseren wissens weiterhin klostampfer nenne ….;-)

    • Ja, das Wort hat’s mir auch gleich angetan. Wobei ich eure südlichen Dialektvarianten auch sehr charmant finde. Ich glaube, wir haben einfach nur Figürchen gesagt. Und was den Pümpel angeht, da bringst du mich ja gleich auf eine Idee: Wenn das Spielbrett – oder die bedruckte LKW-Plane ;-) – nur groß genug ist, könnte man ja auch mit Pümpel-Manschgerln spielen. Die gingen auch nicht so schnell verloren. Wär doch z. B. ideal für Outdoor-Spielvarianten.

  3. wenn der untergrund glatt genug ist, könnten sie sich auch festsaugen und dann wäre es sogar möglich, bei starkem sturm zu spielen ….;-)

    • :-))) Gute Idee! Das wär doch auch was für Kreuzfahrtschiffe: »Mensch, ärgere dich nicht!« bei schlechtem Wetter und Windstärke 10 auf dem Oberdeck …

  4. :-)))

    na, da regnet`s ja massenhaft ideen!

    wir werden also für unsere outdoor-spiele pümpel statt pöppel anbieten und machen uns gleich auf die suche nach kleineren pümpelpöppeln – die sind ja auch für reisespiele gut geeignet!
    (bin schließlich schon oft genug im zug auf knien rumgerutscht und hab verlorene pöppel zusammengeklaubt)

    • Ja, die Kreativküche brodelt richtig! Als kleine Pümpelpöppel für die Reise würden sich ja fast Linsensauger anbieten: Guck mal hier (Aber Vorsicht! Nicht erschrecken!) Die gibt’s auch in verschiedenen Farben. Sind allerdings ein bisschen teuer … Aber schließlich wären sie ein Garant für unversehrte Knie bei Zugfahrten ;-)

  5. Und ich mach mir da Gedanken darüber, wie man die Folie magnetisch kriegt oder wie man Magnetfolie bedruckt – und dabei ist die Lösung doch so einfach! Pümpelpöppel für die großen und Linsensauger-Pöppel für die kleinen Spieltze!!

    Und für die mittelgroßen könnten wir diese Badezimmer-Saugknöpfe nehmen, an die man sonst Handtücher hängt.

    Halten tun die alle bombenfest, im Zug, auf dem Kreuzfahrtschiff, überall…

    Nur braucht es dann immer einige Zeit, bis man den nächsten Zug machen kann, da muss man erst das Vakuum lösen. Aber dafür hat man da viel Zeit zum Denken ;-)

    PS: Danke für die Vorwarnung! Das aufgerissene Aug mit dem Saugpöppel drin schaut ja wirklich gruslig aus!

    • Nicht verzagen, be|es|ha fragen ;-))) Mir gefällt die Idee mit den Pümpelpöppeln immer besser. Schnelle Züge sind dann zwar, wie du richtig bemerkst, passé, aber man kann auch nicht mehr (völlig!) unbeabsichtigt und versehentlich die Pöppel der Mitspieler umwerfen. Hach, wie gut, dass wir das Pöppelthema so ausführlich diskutieren!!!

      PS: Und ich wollte ursprünglich auf das vergrößerte Saugpöppelbild verlinkt haben …

  6. Nachdem wir das Pöppelproblem hier in Deinem Blog so gut gelöst haben werde ich mich doch mit allen meinen spieltz-igen Fragen an Dich wenden ;-))

    Z.B. Was hast Du für eine Lösung für dieses Problem:
    Noch keine der getesteten Planen hat unseren Flap-Test zu unserer vollsten Zufriedenheit bestanden:
    http://spieltz.de/blog/flap-test-unserer-lkw-planen/138

    Die meisten Planen haben auch noch nach ein paar Minuten leicht nach oben gebogene Ecken. Wir hätten ja gern, dass das so funktioniert: Einrollen – Flap:auf den Tisch werfen – bleibt sofort flach liegen.

    Eine einzige macht das, die ist aber wiederum so dünn, dass sie nicht gut aussieht und sich nicht gut anfühlt.

    Nun werfe ich das Problem in Dein Blog mit der Hoffnung auf eine ebenso kreative Lösung wie die Pümpelpöppel-Lösung :-))

    PS: Zur Not funktioniert es mit 1 x gegenrollen. Aber einfach FLAP wäre cooler…

    • Oh, das ist ja wirklich ein höchst miserables Flap-Testergebnis! Da werde ich ab morgen mal die Rezeptbücher meiner Kreativküche wälzen!
      Spontan fällt mir ein: Säumen und eine Bleikugelkette einnähen, wie bei den Gardinen früher … Naja, das ist wohl eher ein karnevalistischer Orchideensonntagabendvorschlag. Küche hat aber auch schon geschlossen ;-)

    • So, liebe Karin, langsam regt sich wieder was in der Küche für kreative Ideen … Also: Die Plane, die sich problemlos entrollt, aber nicht gut aussieht ist wahrscheinlich so dünn wie meine Dauerbackfolie, die auch nicht schön aussieht, sich aber schon seit Jahren rollen, lagern und anschließend problemlos »flappen« lässt. Als dickere Plane habe ich nur die 10x12cm-Flickerl aus dem Ortlieb-Reparaturset zur Hand, die nach längerem Zusammenrollen allerdings nur einen Zeitlupentempo-Flapfaktor haben – aber immerhin.

      Wenn ich aber – Achtung, jetzt kommt’s – an den Seiten meine hübschen Büroklammern (diese hier) zwecks Beschwerung befestige, dann flappt die Plane viel besser (nahezu einwandfrei) UND gleichzeitig könnte ich die unterschiedlichen Klammern auch als (Flach-)Pöppel benutzen. Bunte Normalo-Büroklammern tun’s wahrscheinlich auch. Na? Was sagst du dazu?

      PS: So langsam habe ich den Verdacht, meine wahre Berufung ist Pöppelerfinderin …

  7. wie schön, dass so kleine worte so große kreative wellen schlagen können …;-)

  8. Pingback: Neues Spieltz: Das Spiel mit dem Horn von Birgit Schmidt-Hurtienne be|es|ha spiele | SPIELTZ!

  9. Pingback: Frank Tentler und Karin Janner: Workshop Web 2.0 Netzwerk Junge Ohren | stART Conference 2010 |stARTconference

  10. Pingback: Premiere! »be|es|ha spiele« präsentiert voll Freude: Das Spiel mit dem Horn « … Auslassungspunkte

  11. Hätte ich nach *Pöppel* gesucht, wäre ich sicher auch hier gelandet. Aber da ich ihn ja kannte und nur seinen Bekanntheitsgrad unter Textinen testen wollte, finde ich jetzt auf Umwegen hierher. :-) Wenn ich nur wüsste, warum mich dieses Wort so zum Lachen reizt …

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