Museum of Bad Art: Ein einzigartiges Wunstmuseum

Was ist Kunst? Karl Valentins einleuchtende Definition hierzu lautete:

»Kunst kommt von können, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen.«

Im amerikanischen »Museum of Bad Art (MOBA)«, dem einzigen Museum für schlechte Kunst, kann man sich der Beantwortung der Frage durch das Ausschlussprinzip nähern. Denn alles, was dort gezeigt wird, ist schlechte Kunst. Laut Claim des Museums ist es sogar »Kunst, die zu schlecht ist, um ignoriert zu werden«:

»The pieces in the MOBA collection range from the work of talented artists that have gone awry to works of exuberant, although crude, execution by artists barely in control of the brush. What they all have in common is a special quality that sets them apart in one way or another from the merely incompetent.«

Wer die Meisterwerke der Wunst betrachten möchte, hier geht’s zur virtuellen Sammlung: The Collection

Mag auch bei vielen Wünstlern der Pinsel ausgerutscht oder die Muse im Urlaub gewesen sein, würde ich doch behaupten, dass nicht alle dieser Wunstwerke in Kunstsammlungen  sofort auffallen würden ;-) Was meint ihr?

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5 Antworten zu “Museum of Bad Art: Ein einzigartiges Wunstmuseum

  1. Karl Valentin hat auch gesagt: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Er hat Recht.

  2. Pingback: Tweets that mention Museum of Bad Art: Ein einzigartiges Wunstmuseum « … Auslassungspunkte -- Topsy.com

  3. Da fällt mir die schöne „Huawahoasi“-Geschichte des Gründers des Hueber-Verlages in Ismaning ein. http://www.hueber.de/seite/huawahoasi_daf

    Mein Sohn David wurde, in Bayern, von einer Nachbarin immer „Dafid“ genannt, brrr! Mit eben der „Vater“-Begründung, gegen die ich dann in meiner Not die „Vase“ (nicht „Phase“) ins Feld geführt habe.

    • Hahaha, das ist ja eine schöne Geschichte vom Huaba! Da habe ja selbst ich es mit meiner hugenottischen Doppelnamenshälfte noch einfacher, die im Zweifelsfall einfach geschlabbert wird :-)
      Hier im Westzipfel gibt es schöne Ortsnamen mit Dehnungs-i, das ja eigentlich nicht ausgesprochen wird, manchmal tückischerweise aber doch. Grevenbroich, die Heimat Horst Schlämmers, wird von ihm zwar augenzwinkernd »Grevenbreuch« genannt, heißt aber richtig »Grevenbroooch«. Im Gegensatz zu Buir, das nicht »Buuur«, sondern »Büüür« ausgesprochen wird. In der S-Bahn-Ansage kursierte mal eine zeitlang »Bu-ihr«, was zu regelmäßigen Heiterkeitsausbrüchen führte und dann tatsächlich korrigiert wurde.
      Die »Dafid«-Nachbarin hätte mich auch zur Verzweiflung gebracht und mich wahrscheinlich immer an den Sprachfehler von Cäsar in der deutschen Fassung des »Leben des Brian« erinnert: »Wirf ihn auf den Poden! Wie ist dein Name?« – »Brian« – »Ah, Prian« :-)))

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