Archiv der Kategorie: Aussichtspunkt

33.333 Lese-Fans zum Bücherverschenken gesucht

Welttag des Buches Aktion Lesefreunde

Für den diesjährigen Welttag des Buches haben sich die Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und mehrere deutsche Buchverlage, AutorInnen und SponsorInnen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie möchten am 23. April
– knapp ;-) – eine Million Mal Lesefreude verschenken.

Wie soll das gehen?

33.333 Lese-Fans können sich registrieren und aus dem Angebot von 25 Aktions-Büchern ein bis drei Titel aussuchen. Davon bekommen sie dann 30 Exemplare, die sie am 23. April weiterverschenken können.

»Die Buch-Schenker können im Zeitraum von Anfang bis Mitte März wählen, in welcher nahegelegenen Buchhandlung oder Bibliothek sie ihr Paket abholen. Und dann geht es los: Geben Sie als Buch-Schenker ihre Leidenschaft fürs Lesen an Menschen weiter – gerade an die, die wenig, selten oder gar nicht lesen.«

Infos zur Aktion

Wer mitmachen möchte, muss sich nur bis zum 20. Februar als Lese-Fan registrieren. Weitere Infos zu dieser wunderbarenAktion sind hier zu finden:
Lesefreunde teilen Lesefreude
Häufige Fragen zur Aktion Lesefreunde

Aktuelle Neuigkeiten zur Aktion gibt es zudem via Facebook und Twitter.

 

New kid on the blog: Kulturwirtschaftswege

Hier in den Auslassungspunkten ging es in letzter Zeit öfters um die Themen Kultur, Kulturvermittlung, Kultur & Web 2.0 und Ähnliches – der eine oder die andere meiner geneigten LeserInnen wird es schon bemerkt haben ;-) Themen, die in diesem Blog nicht so recht ins Bild zu passen und nicht unmittelbar mit meiner Arbeit als Lektorin und Webdesignerin im Zusammenhang zu stehen scheinen.

Woher mein Interesse für Kulturthemen kommt? Das war schon immer da, denn als Musikwissenschaftlerin komme ich ursprünglich aus dem Kulturbereich. Die vergangenen sieben Jahre habe ich allerdings in der Verlags- und Webwelt verbracht und erst durch den Besuch der ersten stARTconference 2009 den Bogen wieder zur Kultur geschlagen.

Seitdem überlappen sich meine bisherigen beruflichen und (vermeintlich) neuen Interessen sehr häufig und die Beschäftigung mit Fragen rund um Kultur, Kulturvermittlung, Kulturfinanzierung und die optimale Nutzung des (Social) Web für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, nimmt einen so großen Raum ein, dass sie einen eigenen und besser auffindbaren Platz braucht.

Kulturwirtschaftswege-BlogDeshalb habe ich das  Kulturwirtschaftswege-Blog gestartet. Dort soll es nicht nur um die schon erwähnten Themen, sondern auch um fruchtbare Kooperationen von Kultur und Wirtschaft gehen, die ich im Rahmen der Kulturwirtschaftswege zukünftig auch selbst vermitteln will. Mit diesem neuen Unternehmen befinde ich mich in der Planung und Vorbereitung.

Wer mich via Blog, Facebook oder Twitter als FreundIn, Fan oder Follower begleiten möchte, ist sehr herzlich willkommen. Und eines bleibt auf jeden Fall wie bei den Auslassungspunkten:
Auf Anmerkungspunkte freue ich mich nach wie vor sehr!

Nicht vergessen: Heute 20:30 = Earth Hour 2011

Zum fünften Mal wird heute, am 26. März, um 20 Uhr 30 auf der ganzen Welt symbolisch das Licht ausgeschaltet, um in dieser Stunde der Erde das Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen zu unterstützen.

Frühlingsglaube

© be|es|ha»Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!«

Ludwig Uhland (* 26. April 1787 † 13. November 1862)

Lernen und helfen: Adventsaktion von Heide Liebmann

Wie in den vergangenen Jahren hat sich meine Netzwerkkollegin Heide Liebmann wieder eine ganz besondere Adventsaktion ausgedacht:
»Wir bieten Know-how – du spendest für ein Waisenhaus in Kambodscha«.

Und so funktioniert es: Heide hat für die Zeit vom 29.11. bis zum 20.12.
15 ReferentInnen gewonnen, die jeden Abend von 18.30 bis 19.30 ihr Wissen verschenken.

Ja, ihr habt richtig gelesen: Die einstündigen Webinare rund um die Themen (Selbst-)Marketing und Vertrieb, kosten nix. Und doch wird sich diese Advensaktion für alle »auszahlen«, denn Heide hat sich Folgendes überlegt:

Alle, die mitmachen, haben was davon!

  • Die Referenten können sich und ihr Angebot noch bekannter machen.
  • Martin Weiss stellt die Webinar-Software auf train-for-results.de kostenlos zur Verfügung und kann so sein neues Angebot bewerben.
  • Für die Teilnehmer sind die Webinare kostenlos, aber wir hoffen natürlich auf eure Spenden, denn:
  • Jeder Cent kommt dem Verein BeeBob hilft e.V. zugute, der in Kambodscha den Bau eines Waisenhauses koordiniert und vorantreibt. Weitere Infos zum Verein findet ihr auf der BeeBob-Website oder in Kurzform im BeeBob e.V.-Flyer (pdf-Datei, 216 KB).
  • (Und ich habe auch was von dem Ganzen, denn wahrscheinlich wird sich der Traffic auf meinem Blog erhöhen).

Fairer Deal, oder? Man könnte es auch Win-Win-Win-Win-Win-Situation nennen ;-) .

Das ist ein sehr fairer Deal, wie ich finde. Und ich bin überzeugt, dass nicht nur Trainer, Berater und Coaches  – Heides direkte Adressaten – etwas von dem breit gefächerten Webinar-Angebot haben werden.

stART.10: Erfolgreich auf der Social-Media-Lawine reiten

Zum zweiten Mal findet am 9. + 10. September in der Duisburger Mercatorhalle  die stARTconference zum Thema »Kultur & Web 2.0« statt.

Das Motto der stART.10 lautet »Riding the Avalanche« – auf der Lawine reiten. In vielen Vorträgen, Best-Practice-Beispielen und Workshops wird es darum gehen, wie man als Kultureinrichtung den besten Social Media Mix findet und Tools wie Blogs, Twitter, Facebook, YouTube & Co. am effektivsten für sich nutzt. Damit man nicht von der Social-Media-Lawine überrollt wird, sondern elegant auf ihr reiten kann. Die Themenschwerpunkte dieses Jahr sind das »Mobile Web« und »Geschäftsmodelle im Web 2.0«.

Warum es sich lohnt, bei der stART.10 dabei zu sein, hat Mitorganisatorin Karin Janner Hagen Kohn vom Musikerportal VioWorld verraten:

Ich freue mich dieses Jahr besonders, dass ich das stART-Team hinter den Kulissen bei der On- & Offline-Redaktion und Pressearbeit schon tatkräftig unterstützen konnte.

Außer auf das Konferenzprogramm bin ich schon sehr gespannt auf das stARTspiel: ein Social-Media-Spiel, das im Vorfeld der stART.10 gerade online entwickelt und auf der Konferenz vorgestellt wird.

Mein »Spiel mit dem Horn« wird auch mit im Gepäck nach Duisburg sein, denn das darf bei Karin Janners Präsentation ihres Start-up »Spieltz«, der Spiele-Community im Internet natürlich nicht fehlen.

Flood of Support: Social Media Charity für das Nashville Symphony Orchestra

Ich gestehe: Die Überschwemmungskatastrophe, die Anfang Mai die »Music City« Nashville/Tennessee heimgesucht hat, ist an mir vollkommen vorübergegangen. Dass dort sintflutartige Regenfälle niedergingen, der Cumberland River über die Ufer trat, die Katastrophe 31 Todesopfer gefordert und Schäden in Höhe einer Milliarde Dollar verursachte, habe ich schlichtweg nicht mitbekommen. Wobei laut Newsweek selbst in Amerika die Berichterstattung äußerst dürftig gewesen sein soll.

Ich erfuhr von der Nashville Flood erst, als ich diesen Tweet von
Marc van Bree las

und mir daraufhin dieses Video ansah:

Marcs Idee, das Nashville Symphony Orchestra nach der Flutwelle nun mit einer Welle der Hilfe zu überschwemmen und die Aktion »Flood of Support« ins Leben zu rufen, finde ich großartig. Deshalb war es für mich Ehrensache, mitzumachen und Marc auch bei der Verbreitung seines Anliegens zu unterstützen.

Worum geht es bei der Aktion »Flood of Support« nun genau? Das habe ich ausführlich im stART-Blog beschrieben. Marc van Bree ist nämlich Sprecher der stARTconference, deren Team ich seit Neuestem verstärke.

Wer des Englischen mächtig ist und sich beteiligen möchte, findet alle Informationen auch hier:

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Social Web At Its Best

Vor genau einer Woche stand eine Kollegin aus meinem Netzwerk »Texttreff« in den Trümmern ihrer nachts zuvor ausgebrannten Wohnung und zugleich vor dem Nichts. Das Feuer, Reste eingestürzter Mauern, herabgefallene und verkohlte Balken, Ruß und Löschwasser hatten alles zerstört, was sie und ihr Mann sich in den vergangenen Jahren aufgebaut hatten.

Nachdem die schockierende Nachricht unser Netzwerk erreichte, wurde schnelle Soforthilfe vor Ort organisiert und am vergangenen Montag das Blog »Abgebrannt! Wir helfen.« eingerichtet, um die Nachricht, verbunden mit der Bitte um finanzielle Unterstützung, schnell über alle verfügbaren Social-Media-Kanäle verbreiten zu können.

Was wir seitdem erlebt haben, ist die beste Erklärung dafür, wer oder was das Social Web ist und wie es funktioniert. Es wurde nicht nur die schockierende Nachricht in Windeseile in der Blogosphäre, via Twitter und anderen Social Networks verbreitet, es wurden innerhalb der vier Tage seit Bekanntgabe des Spendenkontos auch bereits unglaubliche 15.356,69 € als Soforthilfe gespendet (Stand: 16.07.2010, 10 Uhr 30).

Texto hat im Web, die Berliner Mörderischen Schwestern haben im realen Leben Spendenaktionen initiiert, im Gästebuch des Blogs finden sich Zuspruch und Aufmunterung, Fragen können beantwortet werden. All das macht das Social Web aus, das sich in diesem Fall als real funktionierendes soziales Netz im wahrsten Sinne des Wortes erwiesen hat.

Hätte ich persönlich noch von Sinn und Zweck des sozialen Netzwerkens überzeugt werden müssen, ich wäre es jetzt. Via Social Web können wir uns nicht nur informieren, austauschen und diskutieren, sondern auch gemeinsame Anliegen intensiv und massiv unterstützen und Einfluss nehmen auf die Geschehnisse im realen Leben. Und das nicht nur im privaten Bereich. Mich stimmt das, bei aller berechtigten Kritik an den Social-Networking-Diensten, zuversichtlich, denn letztlich zeigt es, dass wir uns nicht nur Gehör verschaffen, sondern gemeinsam auch sehr viel gestalten und beeinflussen können.

Danke an alle genannten und ungenannten Unterstützer von »Abgebrannt! Wir helfen.«, an alle Blogger und Twitterer für jede Tat, jedes Wort, jede Spende und für die Erkenntnis, dass es nach wie vor einfach ist, füreinander da zu sein und die Welt ein bisschen besser zu machen:

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Abgebrannt! Wir helfen.

Seit vergangenem Sonntag sehe ich mein zu Hause und die Dinge, die mich dort umgeben mit anderen Augen. Ich hätte nie gedacht, welch beglückendes Gefühl es alleine schon sein kann, die Wohnungstüre aufschließen zu können und alles an seinem Platz und unversehrt vorzufinden.

Meine TexttreffKollegin Carola aka Melody kann das seit dem 8. Juli nicht mehr, denn in der Nacht endete das Leben, wie sie es kannte. Ein Brand, der im Dachstuhl des Hauses ausbrach, zerstörte ihre Wohnung, in der sie mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter lebte und arbeitete. Eine Wohnung, die sie mit sehr viel Liebe und handwerklichem Geschick renoviert und eingerichtet hatten.

Sie haben – mehr und weniger schwer verletzt – alle überlebt. Das ist ohne Zweifel das Wichtigste. Sie haben auch bereits wieder eine neue Bleibe gefunden. Viele Dinge kann man neu beschaffen. Das Leben geht weiter …

Und doch denke ich seit vergangenem Sonntag: Das sagt sich alles so leicht. Denn nachdem man mit jemandem in den Trümmern seiner Existenz gestanden hat, bleibt nach der geringen Hilfe, die man vor Ort leisten konnte, ein ziemlich schales Gefühl, weil man selbst zurückkehren kann in sein vertrautes zu Hause.

Das Leben geht weiter. Für uns wie gewohnt, für Carola und ihre Familie beginnt es wieder ganz von vorne. Um ihnen den Start zu erleichtern und schnellstens die Rückkehr zu ihrem Familien- und ihrem freiberuflichen Arbeitsleben in ihrer geliebten Wohnung zu ermöglichen, haben Mitglieder und Freunde des Texttreffs heute ein Spendenblog ins Leben gerufen:


Es kann jede/n von uns jederzeit treffen, deshalb: Helft doch bitte mit und sagt es weiter. Danke!


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E-Book: »Geschäftsmodelle im Web 2.0«

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oder: So macht das Internetausdrucken Spaß! :-)

Anfang Mai hatte ich ja schon hingewiesen auf einige interessante Beiträge der gemeinsamen Blogparade von stARTconference und Kulturmanagement Network zum Thema »Geschäftsmodelle im Web 2.0«.

Hatte ich seinerzeit erst ein paar der hochinteressanten Blogposts gelesen, so kenne ich sie mittlerweile alle. Denn zwischenzeitlich kam es zu einer weiteren fruchtbaren Zusammenarbeit mit Karin Janner, die mich – diesmal in ihrer Funktion als Mitorganisatorin der stARTconference – bat, die Beiträge für das geplante E-Book zu lektorieren und das Layout zu gestalten.

Diese Aufgabe habe ich natürlich liebend gerne übernommen und ebenso gerne erfülle ich den ausdrücklichen Wunsch der Herausgeber nach Verbreitung des E-Books, was ja auch wirklich ganz einfach geht! Voilá: