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Spielend Musik lernen

Musik – die universelle Sprache

Wer Musik machen möchte, muss nicht unbedingt Noten lesen können. Denn die universelle Sprache Musik wird überall unmittelbar verstanden. Von allen Menschen auf der ganzen Welt. Sie kann auch von allen gleich gesprochen werden, wie Bobby McFerrin auf dem letztjährigen World Science Festival eindrucksvoll bewiesen hat:

Spielerisch lernen

Die Sprache der Musik lässt sich also im wahrsten Sinne des Wortes spielend erlernen. Und das Lernen macht auch noch Spaß. Ganz am Anfang zumindest. Für manche hört der Spaß dann allerdings beim Erlernen der Notenschrift auf, denn die wimmelt nur so vor Zeichen für Tonhöhen, Rhythmen, Pausen, Wiederholungen … Damit wenigstens einige dieser Notationssymbole genauso spielend erlernt werden können, habe ich mir etwas ausgedacht:

Das »Spiel mit dem Horn«

Das »Spiel mit dem Horn« basiert auf dem sogenannten »Gänsespiel«, einem spannenden Würfelspiel für 2-6 Spieler, das schon vor 3.000 Jahren gespielt wurde. Ziel des Spiels ist, das 63. Spielfeld in der Mitte des spiralförmigen Spielfelds als Erster zu erreichen. Ob und in welchem Tempo das geschafft wird, bestimmen die Anzahl der Würfelaugen und markierte Spezialfelder, auf denen musikalische Zeichen anzeigen, ob man weiterspringen darf oder pausieren muss.

Einige Notationszeichen für Pausen und musikalische Spielanweisungen lernt man nebenbei »spielend« kennen und prägt sie sich sicher auch dauerhaft ein. Denn wer einmal drei Felder vor dem Sieg auf dem Da-capo-Feld gelandet ist oder einen Gegner voll Freude dieses Feld ansteuern sah, vergisst bestimmt so schnell nicht mehr, dass Da capo (D. C.) eine Wiederholung von Anfang an bedeutet ;-)

Nicht nur für Kinder und (angehende) Hornist/innen

Das »Spiel mit dem Horn« können alle spielen, ob Groß oder Klein, ob mit oder ohne musikalische Vorbildung. Man kann dabei ein paar Kenntnisse über Musiknotation und die Tücken des Hornspielens (die in der ausführlichen Spielanleitung beschrieben sind) gewinnen oder einfach nur den Spaß an einem lustigen und spannenden Würfelspiel genießen.

Ein echtes Spieltz

Das »Spiel mit dem Horn« ist aber nicht nur ein spannendes Würfel- und Musiklernspiel, es ist auch ein echtes Spieltz! Das bedeutet: Das Spiel wird auf LKW-Plane gedruckt, ist also robust und abwaschbar und man kann es zusammengerollt in einer Papprolle problemlos überallhin mitnehmen.

Wo gibt es das »Spiel mit dem Horn«?

Das gibt es nur in meinem Shop »be|es|ha spiele« bei Spieltz, der Online-Spielecommunity, bei der ihr außer dem »Spiel mit dem Horn« auch noch jede Menge anderer individuell gestalteter Spiele findet. Mit Hilfe des Spieltzinators könnt ihr dort sogar selber kreativ werden und Spiele mit euren eigenen Fotos versehen.

Und noch was verrate ich euch

Wer bis spätestens 17.12. bei Spieltz bestellt, bekommt sein(e) Spiel(e) auch noch rechtzeitig zu Weihnachten zugeschickt!

Was ich außerdem noch erwähnen sollte

Beim »Spiel mit dem Horn« läuft man überhaupt keine Gefahr, die Nachbarn zu belästigen, was beim Hornspielen durchaus schon mal passieren kann ;-)
Flanders & Swann haben das in ihrer genialen Mozart-Parodie »III Wind« beschrieben, in der Flanders zur Musik des Rondos aus Mozarts Hornkonzert Es-Dur (KV 495) den Verlust seines Horns beklagt (es gibt die Parodie leider nur auf Englisch):

Premiere! »be|es|ha spiele« präsentiert voll Freude: Das Spiel mit dem Horn

So schnell kann’s gehen im Web 2.0: Erst vor Kurzem habe ich über Karin Janners Start-up »Spieltz« (Plattform und Marktplatz für individuelle Spiele auf LKW-Plane) berichtet und anschließend mit Karin angeregt über Pöppel und LKW-Planen-Flap-Tests diskutiert und schon bin ich selbst zur Spieledesignerin avanciert und halte stolz mein erstes selbst entworfenes »Spieltz« in Händen: Das Spiel mit dem Horn.

Wie es dazu kam?

Nun, für die Idee von Spieltz hatte ich ja bereits Feuer gefangen und da ich mich sehr gerne und viel mit Musik beschäftige, kam wohl auch die Inspiration für meine erste Spielidee aus dieser Quelle. Genauer gesagt von einem edlen, aber auch eigenwilligen Instrument, das schon von seinen Spielern scherzhaft »die Glücksspirale« genannt wird: dem Waldhorn. Seine Spiralform hat mich sofort an das gute alte Gänsespiel erinnert, bei dem man Geduld und ein Quäntchen Glück braucht, um ans Ziel zu gelangen. Beides erfordert auch »Das Spiel mit dem Horn«, das in Besetzungen vom Duo bis zum Sextett gespielt werden kann. Nicht nur von (zukünftigen) Hornistinnen und Hornisten, sondern auch von  allen Kennern und Liebhabern des Gänsespiels. Hier ein paar Impressionen:

[Slideshow von Karin Janner, www.spieltz.de]

Und schwupps …

Kaum hatte ich mich versehen, war ich auch schon stolze Inhaberin eines der ersten Spieltz-Shops, die gerade in der Testphase eingerichtet werden und wurde außerdem noch in diesem rühmlichen Beitrag im Spieltz-Blog vorgestellt. Dafür an dieser Stelle: Vielen Dank!

Ich kann nur sagen, bei Spieltz mitzumachen, lohnt sich gleich mehrfach, denn nicht nur das Entwerfen der Spiele macht riesigen Spaß, sondern auch die Zusammenarbeit mit Karin, die hinter den Kulissen alle Fäden in den Händen hält und die fertigen Spieltze auch in bombastischen Slideshows fotografisch effektvoll in Szene setzt (s. o.). Die Eröffnung eines eigenen Spieltz-Shops funktioniert übrigens im Handumdrehen!

Die offizielle Eröffnung der Spieltz-Ladenstadt steht zwar erst noch bevor, wer aber mit dem Gedanken spielt, selber einen eigenen Spieltz-Shop aufzumachen (oder wer einfach neugierig ist), kann sich vorab schon einmal umschauen. Karin gibt euch gerne den Schlüssel, wenn ihr eine E-Mail an karinjanner@spieltz.de schreibt und ihr mitteilt, dass ihr gerne mal durch die ersten Läden bummeln möchtet. Bestellt werden kann per E-Mail übrigens auch schon! ;-)

Und wer jetzt noch mal ganz genau wissen will, worum es bei Spieltz geht oder gar darüber berichten möchte,  dem empfehle ich den Presse-Bereich im Spieltz-Blog bzw. die Lektüre der ersten Pressemitteilung.

So, und ich spiel jetzt erst mal ein Ründchen widme mich jetzt mal der Qualitätsprüfung! ;-)