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Blog Action Day ’09: Klimawandel – Zeit zu handeln!


Heute ist Blog Action Day. Der Tag, an dem sich mehr als 7.000 Bloggerinnen und Blogger auf der ganzen Welt, deren Beiträge von mehr als 11 Millionen Menschen gelesen werden, einem einzigen Thema widmen, weil sie ihm die erforderliche Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Heute gilt es, das Thema „Klimawandel“ noch einmal massiv ins Bewusstsein der digitalen Weltgemeinde zu rufen.

Warum dieses Thema?

Weil der Klimawandel uns alle betrifft und nicht nur unsere Umwelt bedroht. Er wird Hunger, Überschwemmungen, Krieg und Millionen von Flüchtlingen zur Folge haben.

Mit gebündelter Kraft will die Blogosphäre deshalb heute demonstrieren, dass sehr viele Menschen an nachhaltigen Lösungen interessiert sind, die den Klimawandel stoppen und ihm entgegenwirken. Und dass wir diesbezüglich auf konkrete Ergebnisse der diesjährigen UN-Klimakonferenz hoffen, die vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen stattfindet.

Was können wir tun?

Der Klimawandel ist eine Tatsache. Berichte, Dokumentationen und eindrucksvolle Filme belegen ihn.

Jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen, bewusst und möglichst sparsam mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. Wir können unser Konsumverhalten ändern, uns dazu vernetzen und gemeinsam versuchen, die irrwitzige Wegwerfmentalität zu stoppen.

Anzeichen eines Wandels

Das Magazin „The New Yorker“ berichtet im Artikel „Exit Through Lobby“ vom „positiven Exodus“ US-amerikanischer Firmen aus der amerikanischen Handelskammer, weil diese ihre geballte Lobbymacht dazu nutzt, neue Klimaschutzgesetze zu verhindern, die vermeintlich die freie Wirtschaft behindern würden:

Last Monday, Apple announced that it would be quitting the U.S. Chamber of Commerce because of the Chamber’s opposition to global-warming legislation. And that was just the latest in a series of defections: in the past few weeks, the public-utility companies Pacific Gas & Electric, PNM Resources, and Exelon all announced that they’d be leaving the Chamber, while Nike quit the organization’s board of directors.

Autor James Surowiecki führt den Austrittsprotest der Firmen auf deren Erkenntnis zurück, dass die globale Erwärmung nicht nur schlecht für unseren Planeten, sondern auch schlecht für’s Geschäft ist. Er meint, der Sinneswandel ließe sich unter anderem dadurch erklären, dass einige der protestierenden Firmen stark in erneuerbare Energien investiert haben. Andere hätten die Gefahr eines potenziellen Imageschadens erkannt, der ihnen drohen würde, wenn sie angesichts der globalen Bedeutung dieses Themas konträr zur öffentlichen Meinung agierten.

Könnten diese Firmen nicht auch damit rechnen, dass der diesjährige Preisträger des Friedensnobelpreises seine Ankündigungen realisieren und einen Wandel in der Klimapolitik (nicht nur) seines Landes erreichen wird? Im Gegensatz zu seinen Kritikern traue ich ihm das nach wie vor zu. Aber nur, wenn wir alle ihn bei seinem Anliegen, gemeinsam unsere Umwelt sauberer und unsere Welt friedlicher zu machen, weiterhin tatkräftig unterstützen. Indem wir zum Beispiel auf unsere eigenen gewählten Volksvertreter entsprechend Einfluss nehmen.

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Blog Action Day ’09 – Ich bin dabei

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[via TeNo]

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