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Notenkorrektorat: Einblicke in eine verborgene Welt …

Nachdem ich ja schon geschwärmt habe, wie wunderbar die stART09 war, möchte ich auch noch von ihren schönsten Nachwirkungen erzählen:
Zu denen gehört zum Beispiel die Bekanntschaft mit Ulrike Schmid und der Kronberg Academy, die sich via Twitter mittlerweile zu einer richtigen Freundschaft entwickelt hat. Und wie sich das unter Freunden gehört, interessiert man sich dafür, womit der andere sich beschäftigt.

Womit Ulrike sich unter anderem beschäftigt, hat mich umso mehr interessiert, da ich selber einmal Geige gelernt habe. Allerdings zu Zeiten, in denen es die Kronberg Academy – leider – noch nicht gab (wobei ich mangels Ausdauer beim Üben ohnehin niemals ein förderungswürdiges Stadium erreicht hätte).

Nun wollte Ulrike auch einmal einen Blick in meine Arbeitswelt werfen. Dabei hat sie besonders interessiert, was es denn mit den ominösen Notenkopistentätigkeiten und dem Notenkorrektorat auf sich hat. Nachdem ihre Neugier nach dem Blick in mein geöffnetes Nähkästchen noch nicht gestillt war, hat sie im Interview für das Blog der Kronberg Academy noch mehr aus mir herausgekitzelt. Fast alles habe ich dort verraten.  Sogar die Sache mit den Totenköpfen …

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Tolle Twitter-„Anwendung“ für’s Kulturmarketing

Von der Theorie …

In der letzten Woche habe ich gebannt Ulrike Schmids Vortrag auf der stART09 verfolgt, in dem sie die Social-Media-Aktivitäten der Kronberg Academy vorstellte.

Die privat finanzierte Stiftung unterstützt und fördert die Ausbildung von jungen, begabten Musikerinnen und Musikern der Fächer Geige, Bratsche und Cello auf vielfältige Weise. In diesem Jahr veranstaltet die Kronberg Academy zum Beispiel wieder ihr weltbekanntes Cello Festival, zu dem sich hochkarätige Musiker aus aller Welt einfinden, um hochbegabten Nachwuchstalenten Meisterkurse zu geben und um in Kronberg im Taunus solistisch und gemeinsam zu musizieren.

Dass es – nicht nur, aber besonders – während des Festivals jede Menge Interessantes über die Kronberg Academy, die Künstler, Meisterschüler und nicht zuletzt auch von den Kronberger Gasteltern zu berichten gibt, lässt sich seit einem Jahr im Blog Kronberg2.0 mitverfolgen.

… zur Praxis

Als Social-Media-Vorreiterin im Kulturbereich twittert die Kronberg Academy natürlich auch, um zum Beispiel Veranstaltungen und Blogbeiträge anzukündigen und um mit Beteiligten und Interessenten zu diskutieren und zu interagieren. Und als besonderes Interaktions-Schmankerl lädt die Kronberg Academy in unregelmäßigen Abständen via Twitter zum KAtalk ein.

Das ist wirklich eine spannende Sache, denn beim heutigen KAtalk wurde der grandiose Jazz-Cellist Ernst Reijseger interviewt und konnte während des Talks direkt befragt werden. Eine seltene Gelegenheit, die ich gerne genutzt habe, nachdem ich zuvor dieses und dieses beeindruckende Beispiele seiner Workshops mit Kindern und Jugendlichen gesehen hatte und mich gefragt habe, ob es nicht besser wäre, erst auf diese Art den Zugang zu einem Streichinstrument zu erlernen, als auf „klassische“ Weise.

Leider hat beim heutigen KAtalk die Technik nicht wie gewünscht mitgespielt, so dass die zur Verfügung stehende Zeit viel zu schnell vorbei war. Abgesehen von diesen Tücken halte ich die Idee aber für sehr gelungen. Und es war ein schönes Gefühl, sich auf diesem Wege mit einem großen Künstler direkt austauschen zu können.

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