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Komm, lieber Mai

Die »Wiener Nachtigall« Rita Streich verleiht hier W. A.  Mozarts und Christian Adolph Overbecks »Sehnsucht nach dem Frühling« Ausdruck. Im ursprünglichen Gedicht Overbecks wandte sich noch »Fritzchen an den Mai«, der nach langen Wintertagen endlich wieder draußen spielen wollte.

In der Vertonung Mozarts wurde das Lied unter dem Titel »Komm, lieber Mai« auch in den Volksliederschatz aufgenommen. Bis zum ersten Weltkrieg gehörte es zum Kanon an Volksliedern, der qua Verordnung im Musikunterricht der vierten Klasse unterrichtet wurde:

»Damit die eingeübten Lieder, insbesondere diejenigen, die auch der Erwachsene noch gern singt, als unverlierbares Eigentum mit ins Leben gehen, werden im letzten Teile einer jeden Gesangstunde mindestens zwei dieser Lieder zur Wiederholung und festen Einprägung gesungen. Besonderen Wert legen wir darauf,  daß jedes Kind alle Strophen jedes geübten Liedes genau auswendig kennt; bei längeren Liedern genügen in der Regel drei Strophen.«

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch gerne mitsingen, aber aufgepasst: Rita »schlabbert« zwischendrin Steckenpferdchen und Lottes Herzeleid und springt in der Mitte der dritten Strophe gleich zur Mitte der letzten.

Einen schönen Maifeiertag wünsche ich euch!

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 5

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

 

 

5. Dezember:

»Adagio für Glasharmonika« von Wolfgang Amadeus Mozart
(* 27.1.1756 † 5. 12.1791)