… Auslassungspunkte

»Schneeglöckchen im Februar …«

8. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Nein, keine Angst, ich lasse Heintje nicht trällern. Obwohl es mich natürlich schon juckt ;-)

Stattdessen möchte ich – gerade noch in der Oktav – den vergangenen Monatswechsel, den ich dort verbracht habe, »wo Fuchs und Has’ sich Gutenacht sagen«,

Wo Fuchs und Has’ sich begegnen ...

Im Bayerwald treffen sie sich also!

textlich und tonlich noch mit ein wenig Hochkultur nachzelebrieren. Mit dem Gedicht »Schneeglöckchen« von Friedrich Rückert, das Robert Schumann meisterhaft vertont hat:

Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen
Vom Himmel fiel
Hängt nun geronnen heut als Glöckchen
Am zarten Stiel.
Schneeglöckchen läutet, was bedeutet’s
Im stillen Hain?
O komm geschwind! Im Haine läutet’s
Den Frühling ein.
O kommt, ihr Blätter, Blüt’ und Blume,
Die ihr noch träumt,
All zu des Frühlings Heiligtume!
Kommt ungesäumt!

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Homeoffice: Den Heimvorteil richtig nutzen!

8. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Warum brauche ich einen Ratgeber für das effektive Arbeiten im Homeoffice?
Es liegt doch die Vermutung nahe, dass ich im eigenen Büro zu Hause ohnehin viel effizienter zum Ergebnis komme, denn schließlich gibt es niemanden, der mich von der Arbeit abhalten oder mir gar dreinreden könnte. Die Chefin bin ich, (geschwätzige) KollegInnen gibt es nicht, es werden keine Meetings zu unpassender Stunde anberaumt … Hach, herrlich! Ich kann einfach loslegen und arbeiten wann und wie es mir gefällt. Theoretisch …

Praktisch kann der Alltag im Homeoffice ganz anders aussehen:

  • Da geht das Druckerpapier aus und man kann nicht mal eben ins Regal zum neuen Paket greifen, weil man leider in der letzten Woche doch nicht mehr dazu gekommen ist, die Büromaterialbestellung aufzugeben.
  • Da brütet man über einer besonders schwierigen Formulierung, es klingelt das Telefon und ein Kunde möchte ein völlig anderes Projekt besprechen oder möglichst sofort ein Angebot bekommen.
  • Da  gibt es Tage, an denen möchte man einfach mittags in eine Kantine gehen können. Nicht weil es dort immer besonders gut geschmeckt hat, sondern weil man sein Mittagessen nicht auch noch selber kochen will … wo man doch schon mal schnell zwischendurch die Wäsche in die Maschine gestopft und auch aufgehängt hat … schließlich ist man ja »zu Hause« und freut sich auch noch darüber, die kleine Pause von der Arbeit nicht »verplempert«, sondern mit einer »sinnvollen Tätigkeit« verbracht zu haben.

Genau diese »alltäglichen« Ablenkungen von der Arbeit können sehr schnell unglaublich viel Zeit und Kraft rauben. Denn im Homeoffice bin ich nicht nur die Chefin, sondern auch diejenige, die die Projekte managt, die Projektarbeit erledigt und zusätzlich – möglichst nebenbei – sämtliche Arbeiten übernimmt, um die sich sonst die Kolleginnen und Kollegen vom Marketing, von der Akquise, aus der Personalabteilung, dem Sekretariat, der Buchhaltung und der Hausmeisterei kümmern. Zu den selbstständigen Tätigkeiten im Homeoffice gehört nämlich nicht zuletzt auch das Reinigen desselben, sofern man sich diese Arbeit nicht von einem guten Geist abnehmen lassen kann.
Nach gut fünf Jahren Praxiserfahrung im eigenen Homeoffice habe ich viele der Fallstricke schon kennengelernt, die das Arbeiten zu Hause erschweren und behindern können und natürlich habe ich im Lauf der Jahre auch schon häufiger zur einschlägigen Ratgeberliteratur gegriffen.

Birgit Golms und Gudrun Sonnenberg legen mit ihrem Buch »Homeoffice – Erfolgreiches Heimspiel dank Zeit- und Selbstmanagement« nun einen patenten Ratgeber vor, an dem ich sehr schätze, dass er – im Gegensatz zu anderer Selbst- und Zeitmanagementliteratur – besonders passgenau auf die Situation im Homeoffice zugeschnitten ist und den Fokus exakt auf die spezifischen Problemzonen richtet, wie z. B.

  • Abgrenzung von Berufs- und Privatleben (Stichwort »Du bist doch zu Hause!«)
  • effiziente Tages- und Wochengestaltung durch effektives Zeit- und Selbstmanagement (inklusive des wichtigen Kapitels »Wie Sie zur Ruhe kommen und dann wieder in Gang«)
  • gleichberechtigte Gewichtung von privaten und beruflichen Zielen (Stichwort: Gut für sich sorgen)

Die aufgezeigten Lösungswege für die typischen Homeoffice-Gefahrenzonen sind ebenso kompetent wie pragmatisch. Aus meiner Sicht ist der Ratgeber auch für diejenigen eine Bereicherung, die schon länger im Homeoffice arbeiten. Vor allem wegen der Passagen, in denen es um die »Königsdisziplin« der Heimarbeitenden geht: Motivation und Eigenlob. Kurz: Sich selber Gutes tun und sich guten Gewissens regelmäßig auf die Schulter zu klopfen. Die Autorinnen erweisen sich nicht nur in den entsprechenden Motivationskapiteln als anspornende Mutmacherinnen. Durch die klare und übersichtliche Auflistung und Erläuterung der vielfältigen und unterschiedlichsten Anforderungen, die die Arbeit im Homeoffice mit sich bringt, wird zukünftigen Homeworkern offenbart, was sie erwartet und alten Hasen wird deutlich vor Augen geführt, was sie neben der »eigentlichen« Arbeit alles leisten.

Mit ihren praktischen und praktikablen Tipps zeigen Birgit Golms und Gudrun Sonnenberg auf, wie man den Heimvorteil effektiv für sich nutzen kann und machen ganz unprätentiös (wieder) große Lust auf das Arbeiten im Homeoffice.

Mein Fazit:
Guter Rat, der für 19,90 € nicht teuer, sondern nahezu geschenkt ist!

Wer über das Buch hinaus vom Expertinnenwissen der Autorinnen profitieren möchte, dem kann ich übrigens auch ihr Blog »Kollege Ich«, das Blog für alle, die alleine arbeiten, wärmstens empfehlen!

Und zum krönenden Abschluss noch ein allerletzter heißer Tipp …

Beim aktuellen Rätsel der Protextbewegung kann man den Ratgeber noch bis zum 14. März gewinnen! Viel Glück!

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Birgit Golms, Gudrun Sonnenberg
Homeoffice – Erfolgreiches Heimspiel dank Zeit- und Selbstmanagement
Orell Füssli Verlag, Zürich 2009
ISBN 978-3-280-05359-1

Bestellmöglichkeit in der nächstgelegenen Buchhandlung oder hier.

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Spendenaktion »Rettungsanker Haiti«

18. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Spreeblick hat im Rahmen der »Aktion Deutschland hilft«, einem Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, eine Spendensammlung für Haiti initiiert und ruft insbesondere Blogger/innen und Social-Media-Netzwerkerinnen zu reger Beteiligung auf.

Wer mithelfen möchte, kann sich hier beteiligen:
Aktion »Rettungsanker Haiti«

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Blowing Bubbles …

4. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Edit 10.10.2010:

Schade, die »Merry Macs« hatten meine derzeitige Beschäftigung »I’m forever blowing bubbles« so schön klangvoll präsentiert, aber Urheberrechte verletzen ist natürlich das Letzte, was hier passieren soll. Deshalb könnt ihr es jetzt nur noch nachlesen

~~~

Falls ihr euch fragt, womit ich gerade beschäftigt bin:

Ob ich das »für immer« machen werde, lasse ich euch rechtzeitig wissen ;-)

Einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich euch allen!

(Hmm. Oder hätte ich doch besser das mit der »Kreativpause« sagen sollen?)

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Twitteratur-Rätsel vom Feinsten!

24. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Protextbewegung24 Tage lang habe ich bei der Protextbewegung hinter jedes Twitteratürchen geblickt, fast täglich mitgeraten und den Auflösungen entgegengefiebert.

Das Twitteratur-Team der Protextbewegung hat mit sehr viel Hingabe und Fleiß den literarischen Advent für anspruchsvolle und populäre Geschmäcker, Junge und Alte, Jungfrauen und nicht mehr ganz so junge Frauen, Indianer und Umherirrende, kurz: für uns alle sehr anregend gestaltet.

Mir haben die Twitteratürchen so gut gefallen, dass ich sie wirklich vermissen werde. Zum Glück gibt’s morgen ja noch einen kleinen Nachschlag. Und ab übermorgen werde ich dann fleißig »lesen!«, damit ich im nächsten Jahr sofort wieder miträtseln kann.

Derweil wünsche ich dem Twitteratur-Team eine schöne Weihnachtszeit und sage mit Bert Kaempfert von Herzen »DANKESCHÖN!!!«:

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 24

24. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

24. Dezember:

Heute gibt es die Auflösung des »bilder«-Rätsels: Dieses prachtvoll geschmückte Fenster ist jedes Jahr während des Weihnachtsmarkts am Spittelberg in Wien zu bestaunen. Ich habe es dort 2006 fotografiert und zwei Jahre später fast genauso wieder angetroffen.

Geschenke gibt es heute auch noch:  Eine kurze Schlittenfahrt mit Ella Fitzgerald, denn – wie Duke Ellington schon richtig erkannte – »It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing)«

Und ein weihnachtliches, romantisches Gedicht soll heute auch nicht fehlen:

Markt und Straße stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so friedlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt;
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –;
O du gnadenreiche Zeit!

[Joseph von Eichendorff]

Ich wünsche allen fröhliche, geruhsame, friedvolle, genussreiche, erholsame und wunderschöne Festtage!

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 23

23. Dezember 2009 · 2 Kommentare

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

 

 

23. Dezember:

Chet Baker (* 23.12.1929 † 13.5.1988)

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 22

22. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

 

 

22. Dezember:

»It’s never too late to be who you might have been.«

George Eliot alias Mary Ann Evans (* 22.11.1819 † 22.12.1880)

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 21

21. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

 

 

21. Dezember:
Was mag das sein? Die »bilder«-Türchen enthüllen ihr Geheimnis erst nach und nach. Das Gesamtbild kann jedes Jahr auf’s Neue in abgewandelter Form bestaunt werden. Vielleicht kennt es jemand und weiß, was und wo es ist …

7. »bilder«-Puzzleteil

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 20

20. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

 

 

20. Dezember:

Durch das heutige »töne«-Türchen erhaschen wir einen kurzen Blick auf’s Meer, auf dem der wunderbare Bobby Darin (* 14. 5.1936 † 20.12.1973) seiner Geliebten entgegensegelt …

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