… Auslassungspunkte

Adventskalender für Hirn und Bauch

1. Dezember 2009 · Kommentar schreiben

Wer von Adventskalendern nicht genug bekommen kann und bis Weihnachten auch noch ein wenig sein Hirn und die Bauch- und Lachmuskeln trainieren möchte, dem kann ich wärmstens empfehlen:

Den Twitteratur-Adventskalender der Protextbewegung (befüllt von Elke, Julia und Tina): Hier ist jeden Tag anhand eines Tweets zu erraten, um welche literarische Figur, welchen Autor und welches Werk es sich handelt. Und was zu gewinnen gibt’s auch!

Den Adwitzkalender der Textguerilla (befüllt von atemwort): Eine wunderbare Art, angelagerte Schokoladenhüftringe wieder abzutrainieren – täglich ein Witztürchen öffnen und gute Laune gewinnen!

Viel Spaß beim Kopfnüsseknacken und Schmunzeln!

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Adventskalender »texte töne bilder« | Türchen 1

1. Dezember 2009 · Kommentar schreiben

24 Türchen mit »texten tönen bildern«

 

 

1. Dezember

»Wenn wir an die Macht des Wortes glauben – und wir glauben als Schriftsteller an die Macht des Wortes – dürfen wir nicht schweigen. Selbst Diktatoren fügen sich der Meinung der Welt.«

Ernst Toller (* 1.12.1893  † 22. 5.1939)

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Notenkorrektorat: Einblicke in eine verborgene Welt …

18. November 2009 · Kommentar schreiben

Nachdem ich ja schon geschwärmt habe, wie wunderbar die stART09 war, möchte ich auch noch von ihren schönsten Nachwirkungen erzählen:
Zu denen gehört zum Beispiel die Bekanntschaft mit Ulrike Schmid und der Kronberg Academy, die sich via Twitter mittlerweile zu einer richtigen Freundschaft entwickelt hat. Und wie sich das unter Freunden gehört, interessiert man sich dafür, womit der andere sich beschäftigt.

Womit Ulrike sich unter anderem beschäftigt, hat mich umso mehr interessiert, da ich selber einmal Geige gelernt habe. Allerdings zu Zeiten, in denen es die Kronberg Academy – leider – noch nicht gab (wobei ich mangels Ausdauer beim Üben ohnehin niemals ein förderungswürdiges Stadium erreicht hätte).

Nun wollte Ulrike auch einmal einen Blick in meine Arbeitswelt werfen. Dabei hat sie besonders interessiert, was es denn mit den ominösen Notenkopistentätigkeiten und dem Notenkorrektorat auf sich hat. Nachdem ihre Neugier nach dem Blick in mein geöffnetes Nähkästchen noch nicht gestillt war, hat sie im Interview für das Blog der Kronberg Academy noch mehr aus mir herausgekitzelt. Fast alles habe ich dort verraten.  Sogar die Sache mit den Totenköpfen …

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Die Zeitung: Bestechende »Hardware«, fehlerhafte »Software« …

13. November 2009 · Kommentar schreiben

[via Protextbewegung]

Wird es in 20 Jahren noch Zeitungen geben?

Nun, die unschlagbare »technische Ausstattung«, die uns hier eindrucksvoll präsentiert wird, lässt das »Modell Zeitung« durchaus zukunfts- und konkurrenzfähig erscheinen:

  • ultraflach
  • riesiges Display
  • unendliche Akkulaufzeit
  • Informationen »on demand«verfügbar, auf Wunsch auch per Flatrate (Abo)
  • einfache Archivierung mittels Strip-out-Funktion …

Wenn diese vorteilhafte »Hardware« mit ebenso unschlagbarer »Software« gepaart wird, dürfte im Grunde gar nichts mehr schief gehen.

Die »Software«, die in der aktuellen Debatte gerne auch als »Qualitätsjournalismus« bezeichnet wird, um sich von vermeintlich geringwertigeren digitalen Veröffentlichungen abzuheben, lässt allerdings auf einem Gebiet immer mehr zu wünschen übrig: bei der korrekten und fehlerfreien Verwendung der deutschen Sprache.

Papperlapapp, was soll denn diese Korinthenkackerei?

Ich habe mich gefragt, ob es mich als »Sprachberufene« einfach übermäßig stört, dass sich Flüchtigkeits-, Rechtschreib- und Grammatikfehler in den Printmedien auffallend häufen. Vielleicht zählt ja das Gros der ZeitungsleserInnen den kompetenten und sorgfältigen Umgang mit der Sprache nicht zu den wichtigen Kriterien des Qualitätsjournalismus, der die Zukunft der Zeitungen maßgeblich mitbestimmen wird.

Deshalb war ich auch sehr gespannt auf die Umfrageergebnisse der Zeitungsaktion, die die Protextbewegung im Frühjahr gestartet hatte: Wie wird die sprachliche Qualität der Zeitungen von den LeserInnen wahrgenommen?

Jetzt liegt das Umfrageergebnis vor und es bestätigt, dass die sprachliche Form als Zeichen für Qualität und Glaubwürdigkeit nicht unterschätzt werden sollte:

Auch außerhalb von Text- und Medienberufen gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass die Aussage: „Über sprachliche Fehler in der Zeitung ärgere ich mich“ zuträfen oder nur teilweise zuträfen.

Der Ärger über mangelnde sprachliche Qualität wirkt sich nicht zuletzt auf die Glaubwürdigkeit der Zeitungen aus. Der Aussage: „Wenn in einer Zeitung viele sprachliche Fehler auftreten, dann zweifele ich auch an deren Glaubwürdigkeit“ stimmten 47,8 Prozent zu und 42,9 Prozent teilweise zu. Das heißt: Über 90 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage machen die Glaubwürdigkeit der Zeitung zumindest teilweise von der Sprache abhängig!

Und weiter?

Schön. Nun weiß ich also, dass ich nicht alleine bei der Zeitungslektüre vom Wackeldackel-Syndrom befallen werde. Offensichtlich sind andere ebenfalls der Meinung, dass Sorgfalt und Professionalität bei der Themenrecherche sich auch in der anschließenden Niederschrift widerspiegeln sollten, damit der Inhalt nicht wegen der fehlerhaften Form infrage gestellt wird.

Wenn es auch in den Zeitungsredaktionen niemals mehr KorrekturleserInnen geben wird und mir das Engagement für Professionalität im Sprachgebrauch oft wie der Kampf gegen Windmühlenflügel vorkommt: Ich bin doch nach wie vor überzeugt, dass es sich lohnt, den Stein mit steten Tropfen weiter zu höhlen.

Ich glaube, dass es in Zukunft sogar noch wichtiger sein wird, sich in allen Bereichen – auch sprachlich – professionell zu präsentieren. Und es werden sich bestimmt neue Weg finden, wie wir KorinthenkackerInnen mit den QualitätsjournalistInnen ins Geschäft kommen ;-)

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Die Niegelungen – SIMPLY THE BEST!

28. Oktober 2009 · 6 Kommentare

Liebe Niegelungen, dieser Beitrag ist für euch und eure Fangemeinde, denn alle anderen werden leider nicht verstehen, wovon ich hier rede.

Von der »Bär, Frosch und Spanier«-Nummer zum Beispiel, mit der ihr gestern Abend euer Comeback-Programm begonnen habt oder vom Pantomimen mit Tourette-Syndrom, von der 2-Mann-Fassung des 8-Personen-Max-und-Moritz-Kindertheaters, dem nachhilfebedürftigen Sammy-Davis-Jr.-Double, von »Panther«, dem schüchternen Rockstar (Mmmmä … Mmmä … Mmmädchen) … Kurz vom Hexenkessel, in den ihr das Kölner Gloria Theater in null Komma nix verwandelt habt.

Selbst die gelungensten Momentaufnahmen können nicht annähernd vermitteln, was ihr mit eurer »Old School« Comedy gestern – meisterlich wie eh und jeh – auf die Bühne gezaubert habt (und hier meine ich ausdrücklich nicht nur den einzig wahren Elektroman).

Es bleibt eine unabänderliche Tatsache: Man kann nicht beschreiben was ihr macht, man muss es gesehen haben!

niegelungen92

Im Tagebuch verwahrt ;-)

Mir war das zuletzt im April 1992 vergönnt, als ihr schon genauso toll und auch noch jung und schön wart (sieht man auf der Originalanzeige da links vielleicht jetzt nicht so …). Euer Programm war damals mit der berechtigten Frage betitelt: »Gibt es 1 Lachen nach den Niegelungen?«

Da ich die letzten 17 Jahre, die ich euch nicht gesehen habe, doch nicht (wie ursprünglich geplant) permanent weinend im Keller verbracht habe, weiß ich jetzt: Es gab vielleicht 5 oder 6  Lachen nach euch, aber SO wie ihr das gestern Abend von der ersten bis zur letzten Minute geschafft habt, hat mich zwischenzeitlich keiner mehr zum Lachen gebracht!

Es war wie in einer grandiosen Zirkusvorstellung, die das Publikum mit ihrer schnellen Abfolge von hochartistischen, gefährlichen und brüllendkomischen Nummern in Atem hält. In der man im einen Moment vor emotionaler Anspannung den Atem anhält und sich bei der nächsten Nummer die Lachtränen aus den Augen wischt.

Deshalb ziehe ich meinen Hut vor euren zeitlos komischen Ideen, eurem großen schauspielerischen, artistischen und musikalischen Können und der Hingabe, mit der ihr euch für uns stundenlang zum Affen gemacht habt.

Euch vier wieder gemeinsam auf einer Bühne zu sehen, war ein sehr schönes Erlebnis! Dafür ein ganz großes »Dankeschön!« verbunden mit der Hoffnung, dass die Glocke eurer »Old School« hoffentlich bald wieder zur nächsten Stunde läutet!

Die Niegelungen – SIMPLY THE BEST!Liebe Niegelungen, dieser Beitrag ist für euch und eure Fangemeinde, denn LEIDER wird niemand sonst verstehen, wovon ich hier rede.
Von der „Bär, Frosch, und Spanier“-Nummer zum Beispiel, mit der ihr gestern Abend euer Comeback Programm begonnen habt oder vom Pantomimen mit Tourette-Syndrom, vom Buena Vista Comedy Club, von der 2-Mann-Fassung des 8-Personen-Max-und-Moritz-Kindertheaters, dem nachhilfebedürftigen Sammy Davis Jr. Double, dem Rockstar, der seine Mmmmä mmmä mmmädchen … überwindet … vom Hexenkessel, in den ihr das Kölner Gloria Theater in nullkommanix verwandelt habt.Selbst die gelungensten Momentaufnahmen können nicht annähernd vermitteln, was ihr mit eurer „Old School“ Comedy gestern – meisterlich wie eh und jeh – auf die Bühne gezaubert habt (und hier meine ich ausdrücklich nicht nur den einzig wahren Electroman).Es bleibt eine unabänderliche Tatsache und das einzig traurige an euch: Man kann nicht beschreiben was ihr macht, man muss es gesehen haben!Mir war das zuletzt im April 1992 vergönnt, als ihr noch jung und schön wart und euer Programm mit der berechtigten Frage betitelt war: „Gibt es 1 Lachen nach den Niegelungen?“Damals konnte ich nur erahnen, was ich heute mit Bestimmtheit weiß: Die Antwort lautet Ja und Nein.
Natürlich habe ich die letzten 17 Jahren doch nicht permanent weinend im Keller verbracht, wie ich es ursprünglich vorhatte, nachdem die Niegelungen ihr Ende verkündet hatten und beschlossen

Seit gestern abend weiß ich aber: Zwischenzeitlich hat mich niemand SO zum Lachen gebracht wie ihr.

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John Cleese zum Siebzigsten

27. Oktober 2009 · 1 Kommentar

A very happy birthday to you, John Cleese! Anlässlich seines 70. Geburtstags hier noch mal einer seiner Klassiker:

 

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Bücher gewinnen beim »Autorenexpress«

25. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Meine Netzwerk- und Bloggerkollegin Nessa Altura verlost gerade ihre Bücher in ihrem – äußerst lesenswerten! – Blog „Autorenexpress“. Mit einem ihrer Werke bin ich auf ganz besondere Weise verbunden:

Im Sommer vergangenen Jahres suchte sie für ihren Beitrag zur Krimi-Anthologie »Gefährliche Nachbarn – 20 Kurzkrimis aus dem schweizerisch-deutschen Grenzgebiet« nach schweizerischen Spitznamen für ihre Protagonisten.

weiterlesen …

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»Glitter and be gay« …

25. Oktober 2009 · 5 Kommentare

Foto: Cornerstone/pixelio

Foto: Cornerstone/pixelio

»Kennt die zu allem ein Lied?«, wurde mein Mann vor langen Jahren in meiner Abwesenheit einmal von seiner Studienkollegin gefragt, als sie mich bei unserem ersten gemeinsamen Besuch bei ihr kennenlernte. Ich muss heute noch laut darüber lachen, denn mir war nicht bewusst, dass ich offensichtlich als wandelnde Jukebox durch’s Leben gehe, die auf Stichwort unaufgefordert (und auch noch ohne vorherigen Geldeinwurf) ein passendes Liedchen anstimmt.

Zum Thema Schmuck, um das es heute – vermeintlich off-topic – geht, fällt mir natürlich auch gleich ein ›Lied‹ ein. Weshalb ich auch das Interview, das ich meiner lieben Netzwerkkollegin Biggi Mestmäcker für die TeNo-Reihe »Blogger und ihr Schmuck« gegeben habe, ganz galant zum Anlass für einen weiteren Beitrag in meiner Rubrik »Der singende Punkt« nehmen kann ;-)

Wobei die Bezeichnung ›Lied‹ stark untertrieben ist hinsichtlich des Feuerwerks, das Cunegonde ebenso herzerweichend wie hinreißend in ihrer Arie »Glitter and be gay« aus Leonard Bernsteins Operette »Candide« zündet. Kristin Chenoweth stellt mit ihrer Interpretation nicht nur ihr komisches Talent unter Beweis, sondern meistert gleichzeitig bravourös die äußerst anspruchsvollen Koloratur-Passagen. Ausnahmsweise erhält sie deshalb heute den Vortritt vor meiner Lieblingsinterpretation der trotz Erkältung großartigen June Anderson.

Zum Hintergrund: Cunegonde muss sich an dieser Stelle der verworrenen Handlung in Lissabon als Kurtisane verdingen und bezweifelt unter Tränen, dass solch irdische Dinge wie die ihr geschenkten Perlen und Rubinringe sie für ihre verlorene Ehre entschädigen können … bevor sie sich schließlich doch sehr pragmatisch ihrem Schicksal ergibt: »If I’m not pure, at least my jewels are!«

Zum Glück sind meine Perlen auf andere Weise in meinem Schmuckkästchen gelandet ;-)

PS: Falls jemand nicht jedes Wort verstanden hat, hier ist der Text. Und als Klingelton gibt’s das ›Lied‹ da auch noch … aber da bleibe ich doch lieber bei der Königin der Nacht.

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Blog Action Day ’09: Klimawandel – Zeit zu handeln!

15. Oktober 2009 · 1 Kommentar


Heute ist Blog Action Day. Der Tag, an dem sich mehr als 7.000 Bloggerinnen und Blogger auf der ganzen Welt, deren Beiträge von mehr als 11 Millionen Menschen gelesen werden, einem einzigen Thema widmen, weil sie ihm die erforderliche Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Heute gilt es, das Thema „Klimawandel“ noch einmal massiv ins Bewusstsein der digitalen Weltgemeinde zu rufen.

Warum dieses Thema?

Weil der Klimawandel uns alle betrifft und nicht nur unsere Umwelt bedroht. Er wird Hunger, Überschwemmungen, Krieg und Millionen von Flüchtlingen zur Folge haben.

Mit gebündelter Kraft will die Blogosphäre deshalb heute demonstrieren, dass sehr viele Menschen an nachhaltigen Lösungen interessiert sind, die den Klimawandel stoppen und ihm entgegenwirken. Und dass wir diesbezüglich auf konkrete Ergebnisse der diesjährigen UN-Klimakonferenz hoffen, die vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen stattfindet.

Was können wir tun?

Der Klimawandel ist eine Tatsache. Berichte, Dokumentationen und eindrucksvolle Filme belegen ihn.

Jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen, bewusst und möglichst sparsam mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. Wir können unser Konsumverhalten ändern, uns dazu vernetzen und gemeinsam versuchen, die irrwitzige Wegwerfmentalität zu stoppen.

Anzeichen eines Wandels

Das Magazin „The New Yorker“ berichtet im Artikel „Exit Through Lobby“ vom „positiven Exodus“ US-amerikanischer Firmen aus der amerikanischen Handelskammer, weil diese ihre geballte Lobbymacht dazu nutzt, neue Klimaschutzgesetze zu verhindern, die vermeintlich die freie Wirtschaft behindern würden:

Last Monday, Apple announced that it would be quitting the U.S. Chamber of Commerce because of the Chamber’s opposition to global-warming legislation. And that was just the latest in a series of defections: in the past few weeks, the public-utility companies Pacific Gas & Electric, PNM Resources, and Exelon all announced that they’d be leaving the Chamber, while Nike quit the organization’s board of directors.

Autor James Surowiecki führt den Austrittsprotest der Firmen auf deren Erkenntnis zurück, dass die globale Erwärmung nicht nur schlecht für unseren Planeten, sondern auch schlecht für’s Geschäft ist. Er meint, der Sinneswandel ließe sich unter anderem dadurch erklären, dass einige der protestierenden Firmen stark in erneuerbare Energien investiert haben. Andere hätten die Gefahr eines potenziellen Imageschadens erkannt, der ihnen drohen würde, wenn sie angesichts der globalen Bedeutung dieses Themas konträr zur öffentlichen Meinung agierten.

Könnten diese Firmen nicht auch damit rechnen, dass der diesjährige Preisträger des Friedensnobelpreises seine Ankündigungen realisieren und einen Wandel in der Klimapolitik (nicht nur) seines Landes erreichen wird? Im Gegensatz zu seinen Kritikern traue ich ihm das nach wie vor zu. Aber nur, wenn wir alle ihn bei seinem Anliegen, gemeinsam unsere Umwelt sauberer und unsere Welt friedlicher zu machen, weiterhin tatkräftig unterstützen. Indem wir zum Beispiel auf unsere eigenen gewählten Volksvertreter entsprechend Einfluss nehmen.

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Herbsttag

13. Oktober 2009 · 6 Kommentare

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

[Rainer Maria Rilke]

Sabria David (alias @meta_blum) hat mich heute in herbstliche Stimmung versetzt, weil es ihr ein Bedürfnis war, Rilkes Gedicht zu twittern. Frei nach dem Motto: Hochkultur goes Microblogging!

Angesichts der Wetteraussichten und des bevorstehenden Kälteeinbruchs wird es ja auch Zeit, noch ein wenig in Herbstimpressionen zu schwelgen:

Wer selber in die Tasten greifen möchte, kann übrigens in diesem Schnellkurs seine Kenntnisse noch mal kurz auffrischen ;-)

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