33.333 Lese-Fans zum Bücherverschenken gesucht

Welttag des Buches Aktion Lesefreunde

Für den diesjährigen Welttag des Buches haben sich die Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und mehrere deutsche Buchverlage, AutorInnen und SponsorInnen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie möchten am 23. April
– knapp ;-) – eine Million Mal Lesefreude verschenken.

Wie soll das gehen?

33.333 Lese-Fans können sich registrieren und aus dem Angebot von 25 Aktions-Büchern ein bis drei Titel aussuchen. Davon bekommen sie dann 30 Exemplare, die sie am 23. April weiterverschenken können.

»Die Buch-Schenker können im Zeitraum von Anfang bis Mitte März wählen, in welcher nahegelegenen Buchhandlung oder Bibliothek sie ihr Paket abholen. Und dann geht es los: Geben Sie als Buch-Schenker ihre Leidenschaft fürs Lesen an Menschen weiter – gerade an die, die wenig, selten oder gar nicht lesen.«

Infos zur Aktion

Wer mitmachen möchte, muss sich nur bis zum 20. Februar als Lese-Fan registrieren. Weitere Infos zu dieser wunderbarenAktion sind hier zu finden:
Lesefreunde teilen Lesefreude
Häufige Fragen zur Aktion Lesefreunde

Aktuelle Neuigkeiten zur Aktion gibt es zudem via Facebook und Twitter.

 

Frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr!

Es weihnachtet sehr …  – das Leipziger Vokalensemble Sjaella zaubert mit seinen engelsgleichen Stimmen und seiner Interpretation des »Hosanna« von Knut Nystedt ein wenig weihnachtlichen Glanz in dieses Blog und ich wünsche allen fröhliche und erholsame Feiertage, einen guten Rutsch und – ganz im Sinne von Johann Wilhelm Wilms – ein glückliches neues Jahr!

»Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht.
Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr.
Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns.
Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.«

– Johann Wilhelm Wilms (1772-1847), deutscher Komponist und Musiklehrer –

Punkt für Punkt

Texttreff Blogwichteln 2011Wie an anderer Stelle schon berichtet, haben die wortstarken Frauen des Netzwerks Texttreff dieses Jahr beschlossen, sich im Rahmen einer Blogwichtel-Aktion mit Gastbeiträgen zu beschenken. Ich freue mich ganz besonders, heute den Beitrag »Punkt für Punkt« meines »Blogwichtels« Klaudia Zotzmann präsentieren zu dürfen, der – wie ich finde – eine echte Punktlandung geworden ist :-) Vielen Dank, liebe Klaudia!

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Treffpunkt: Internet

Ich war ja schon immer ein großer Freund des Internets, von Chatforen in den 90ern, Blogs am Anfang der 2000er Jahre bis hin zu aktuellen Netzwerken, ob Business oder privat. Ein ganz wundervolles Netzwerk ist Texttreff, das Netzwerk wortstarker Frauen, das in diesem Jahr ein Blogwichteln veranstaltet. Natürlich musste ich direkt dabei sein. Eine Textine mit einem Text zu bewichteln, das hat schon was!

Jetzt mach mal nen Punkt!

Ich habe mich sehr gefreut, als mir Birgit Schmidt-Hurtienne mit ihrem Blog „Auslassungspunkte“ zugelost wurde. Ich kannte sie persönlich vorher noch nicht, hatte aber sofort Spaß an ihrem Blog – mit Punkten! Polkadots, nur in Sprache. Als Satzzeichen, mit Hals und Fähnchen als Noten verkleidet, als Pixel, … – ich liebe Wortspiele. Und Ellipsen. Am liebsten beende ich meine Sätze damit …
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Texttreff: Wo die wortstarken Frauen blogwichteln

Texttreff Blogwichteln 2011 »Von drauß’ vom Texttreff komm ich her.
Ich muss euch sagen, es blogwichtelt sehr!
Allüberall in den wortstarken Blogs,
schreiben die Wichtel über cats und auch dogs .«

Nicht nur, aber auch! Die diesjährige Aktion des Netzwerks wortstarker Frauen hat außer hochwertigstem Cat- und Dog-Content noch jede Menge weitere wunderbare, lustige, spannende und absolut lesenswerte Beiträge hervorgebracht.

Insgesamt 45 wichtelwillige Textinen haben sich  mit 55 Blogs an der Texttreff-Blogwichtel-Aktion 2011 beteiligt und sich gegenseitig mit Gastbeiträgen beschenkt.

Mit mir hat es die Losfee besonders gut gemeint, denn ich durfte mich als Blogwichtel in Christiane Bergfelds Blog »Übersetzen und Literatur (doch nicht nur)« nach Herzenslust über die Tücken der englischen Sprache auslassen, die wir beide sehr lieben: »Englisch lernen in 30 Stunden? – Let’s Call the Whole Thing Off«

Wer vom reichhaltigen Blogwichtel-Buffet kosten möchte, findet alle Gänge des reichhaltigen Menüs übrigens im Texttreff-Blog, wo immer auch interessante Infos zu den neuesten Projekten der Texttreff-Mitglieder zu finden sind.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Update 22.12.2011: Einen Überblick über den »Sack voller Geschichten«, die beim TT-Blogwichteln zusammengekommen sind, gibt es auch im Blog »queerbet gelesen« von Andrea Groh.

Das Weihnachtswichtel-Roulette von Spieltz oder: Geteilte Freude ist doppelte Freude

»Hallo, Ihr da! Ja genau, euch meine ich! Ihr kennt mich vielleicht noch nicht. Ich bin ein Wichtel. Ein Weihnachtswichtel sogar, um genau zu sein.  Manche wissen ja gar nicht, was Wichtel sind und was wir machen. Naja, ich kann es ihnen nicht verdenken, denn normalerweise verrichten wir unsere hilfreichen und guten Taten ja immer im Verborgenen. Deshalb wissen auch nur ganz, ganz wenige Menschen, wie wir aussehen.

Dieses Jahr haben ein paar von diesen Menschen uns gezeichnet. Warum? Weil sie auch was Gutes tun wollten. Die Karin von Spieltz, die uns übrigens auch ganz gut kennt, hatte nämlich die Idee, ein Spiel mit uns zu machen. Dabei haben wir überhaupt keine Zeit für sowas. Naja, wir sollten ja auch nicht selbst mitspielen, sondern nur auf dem Spiel abgebildet sein.

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Spieltz ruft auf zur Weihnachtswichtel-Roulette-Aktion

Spieltz – (er)finde DEIN SpielDie Weihnachtszeit naht mit großen Schritten und vielerorts wird wie »alle Jahre wieder« gewichtelt werden. Die Berliner Firma Spieltz  hat sich dieses Jahr eine ganz besondere Aktion ausgedacht: das Weihnachtswichtel-Roulette.

Wichtel zeichnen und gewinnen! 

Wer an karinjanner@spieltz.de bis zum 14. November ein selbstgestaltetes Wichtelbild  schickt,  nimmt an der Verlosung von tollen Preisen teil.  Das ist aber noch längst nicht alles:

»Die 36 besten Wichtelbilder werden Teil des Spiels, das es ab dem 25. November 2011 zum kostenlosen Download sowie zum Kauf bei Spieltz und meinspiel geben wird.«

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Die Müllmafia: Eine erschütternde und aufrüttelnde journalistische Recherche

»Da bleibt wenig Raum für Optimismus«, heißt es auf Seite 87 des jüngst erschienenen Buches »Die Müllmafia: Das kriminelle Netzwerk in Europa« der Journalisten Sandro Mattioli und Andrea Palladino.

Obwohl an dieser Stelle erst gut ein Drittel der insgesamt 255 höchst spannenden Seiten erreicht sind, steht am Ende der Lektüre kein anderes Fazit als dieses.

Was die Autoren während ihrer dreijährigen Recherche herausgefunden und streckenweise packend wie in einem Thriller niedergeschrieben haben, ist schier unvorstellbar. Sowohl was das Ausmaß der Kriminalität als auch die Reichweite des internationalen Netzwerkes von Unternehmern, Politikern, Beamten und Mafiosi betrifft, das über Jahrzehnte »gefährlichen Müll«, sprich hochgiftige, teils nukleare Abfälle, verschiffen und versenken oder in Europa und Afrika verbuddeln ließ.

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Bernard Herrmann: Der Mann, der zu gute Filmmusik schrieb

Bernard Herrmann – der Name dieses Mannes, der heute vor 100 Jahren geboren wurde, sagt wahrscheinlich den wenigsten etwas. Aber ebenso wahrscheinlich werden sehr viele – bewusst oder unbewusst – schon von ihm gehört haben.

Bernard Hermann war Dirigent und Komponist und schrieb unter anderem in kongenialer Weise die Musik  zu den meisten Filmen von Alfred Hitchcock.
Am bekanntesten ist wohl die legendäre Duschszene im Klassiker »Psycho«, bei der Hitchcock ursprünglich auf Musik verzichten wollte.  Als Hermann ihm nach der Rückkehr aus dem Urlaub die Szene unterlegt mit seiner Musik  präsentierte, revidierte Hitchcock seine Entscheidung aber rasch. Verständlicherweise, wie der Vergleich mit und ohne Soundtrack zeigt.

Bernard Hermann schuf die Musik zu umjubelten Filmen namhafter Regisseure, wie Orson Welles, Alfred Hitchcock, François Truffaut und Martin Scorsese, empfand das Komponieren von Filmmusik aber nur als »unangenehmen Broterwerb« mit dem er anfänglich die Zeit totschlagen wollte, bis er nach seinem Musikstudium an der New Yorker Juillard School endlich als ordentlicher Dirigent arbeiten würde.

»Der Mann, der zu viel wusste«, komponierte und instrumentierte aber so ausgefeilte Werke für Radio-Hörspiele und Filme, dass er statt zum klassischen Dirigenten zum Klassiker der Filmmusik avancierte.

New kid on the blog: Kulturwirtschaftswege

Hier in den Auslassungspunkten ging es in letzter Zeit öfters um die Themen Kultur, Kulturvermittlung, Kultur & Web 2.0 und Ähnliches – der eine oder die andere meiner geneigten LeserInnen wird es schon bemerkt haben ;-) Themen, die in diesem Blog nicht so recht ins Bild zu passen und nicht unmittelbar mit meiner Arbeit als Lektorin und Webdesignerin im Zusammenhang zu stehen scheinen.

Woher mein Interesse für Kulturthemen kommt? Das war schon immer da, denn als Musikwissenschaftlerin komme ich ursprünglich aus dem Kulturbereich. Die vergangenen sieben Jahre habe ich allerdings in der Verlags- und Webwelt verbracht und erst durch den Besuch der ersten stARTconference 2009 den Bogen wieder zur Kultur geschlagen.

Seitdem überlappen sich meine bisherigen beruflichen und (vermeintlich) neuen Interessen sehr häufig und die Beschäftigung mit Fragen rund um Kultur, Kulturvermittlung, Kulturfinanzierung und die optimale Nutzung des (Social) Web für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, nimmt einen so großen Raum ein, dass sie einen eigenen und besser auffindbaren Platz braucht.

Kulturwirtschaftswege-BlogDeshalb habe ich das  Kulturwirtschaftswege-Blog gestartet. Dort soll es nicht nur um die schon erwähnten Themen, sondern auch um fruchtbare Kooperationen von Kultur und Wirtschaft gehen, die ich im Rahmen der Kulturwirtschaftswege zukünftig auch selbst vermitteln will. Mit diesem neuen Unternehmen befinde ich mich in der Planung und Vorbereitung.

Wer mich via Blog, Facebook oder Twitter als FreundIn, Fan oder Follower begleiten möchte, ist sehr herzlich willkommen. Und eines bleibt auf jeden Fall wie bei den Auslassungspunkten:
Auf Anmerkungspunkte freue ich mich nach wie vor sehr!

Blogparade Bilderrahmen: Mein Lieblingsbild

BesteomaLiebste Uroma!

Sicher hättest du dir nicht träumen lassen, dass du einmal in meinem Blog landen würdest. Aber weil das Rahmenblog so neugierig nach unseren Lieblingsbildern gefragt hat, zeig ich dich jetzt mal her. Dieses Bild von dir liebe ich nämlich sehr.

Es wird vor mehr als 90 Jahren entstanden sein, als du ein junges Mädchen warst. Dieses Jahr wärst du nämlich schon 110 geworden. Zu welchem Anlass du dich damals so schick gemacht und so feierlich geschaut hast, weiß ich leider nicht. Ich habe dich das nicht fragen können, weil das Bild erst zu mir gefunden hat, als du schon lange nicht mehr bei uns warst.

Ich bin sehr froh, dass das Bild bei mir gelandet ist. Es hängt im Esszimmer, aber ich kann dich auch vom Küchentisch aus sehen. Und es fällt mir auf, dass mein Blick oft genau dann bei dir hängenbleibt, wenn ich innerlich an irgendetwas herumknabbere. Dann sehe ich deinen festen und ernsten Blick und höre dich sagen: »Kind, denk’ doch mal nach!«

Und dann weiß ich meistens auch, was zu tun ist. Manchmal meine ich sogar, ich sehe dich zwinkern. So, wie du mir immer zugezwinkert hast, wenn du eine ironische Bemerkung gemacht hast, die jemand zu ernst nahm. Aber das bilde ich mir wirklich nur ein, oder?